Schneiden eines Passepartouts mit mehreren unregelmäßigen Fenstern

Nicht alle Passepartoutfenster sollen quadratisch oder rechteckig sein. Oft müssen die Fenster einem Motiv angepasst werden oder unregelmäßigen Linien folgen. Diese Passepartouts erfordern eine spezielle Schneidetechnik. Und, sie müssen dann an einer manuell zu bedienenden Maschine geschnitten werden. Hier muss mal kurz erwähnt werden, dass Passepartouts grundsätzlich an einer Maschine geschnitten werden.Selbstverständlich gibt es viele Arten von Schneidemaschinen.Von manuellen Schneidemaschinen bis hin zu computergesteuerten, automatisierten Maschinen. Unregelmäßige Passepartouts müssen immer in gut handwerklicher Tradition, manuell geschnitten werden. Im heutigen Fall müssen drei, mit hervorstehenden Motivteilen, unregelmäßige, Zeichnungen mit Passepartout versehen werden.

 

Zunächst werden die Bilder genau vermessen. Dann wird eine Zeichnung auf dem Passepartoutkarton angefertigt. Diese Zeichnung wird spiegelverkehrt auf der Rückseite angebracht. Man kann links deutlich die Aussparungen und Ecken erkennen.

 

 

 

Jetzt wird geschnitten. Die vorgezeichneten Linien müssen genau getroffen werden, denn jede Abweichung ist später genau zu sehen. Präzisionsarbeit!

 

 

 

 

 

 

Das Fenster ist geschnitten. Mit dem Falzbein werden die Kanten geglättet.

 

 

 

 

Die Zeichnung wird von hinten am Passepartout befestigt….

 

 

 

 

…..und verklebt.

 

 

 

 

 

Das Passepartout mit drei unregelmäßigen Fenstern ist fertig.

 

 

 

Hier nochmal ein Ausschnitt.

 

 

 

 

Das fertig gerahmte Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wir bauen einen Bilderrahmen mit Glas

Die ersten Schritte des Bilderrahmenbaues sind die gleichen wie beim Bau eines Schattenfugenrahmens. Bei dem jetzt vorgestellten Bilderrahmen kommt die Verglasung hinzu.

 

Der Leerrahmen wurde wie der Schattenfugen – rahmen gesägt, geleimt, geheftet und nachbearbeitet.

Jetzt kann der Leerrahmen weiterverarbeitet werden.

 

 

Zunächst muß das Glas gemessen und dann geschnitten werden. Man benötigt verschiedene Wekzeuge: Glasschnittlineal, Glasschneider und Schleifmaterial.

 

 

 

 

 

 

Das Glas wird nach dem Anreißen mit dem Glasschneider  gebrochen.

 

 

 

 

Das auf Maß geschnittene Glas wird jetzt gesäubert.

 

 

 

 

Die vorher auf Maß geschnittene Rückwand wird eingepasst.

 

 

 

Glas, Rückwand und Bild werden nun staubdicht miteinander verklebt. Dies ist ein wichtiger Schritt, da nur so gewährleistet ist, daß auch nach Jahren kein Staub, und , man höre: auch keine Insekten in das Bild eindringen können.

 

 

 

 

 

Der Rahmen wird jetzt eingepasst.

 

 

 

 

 

 

Mit der Einstiftpistole werden  Metallstifte in den Rahmen geschossen. Die Stifte halten Glas, Bild und Rückwand im Rahmen.

 

 

 

 

 

 

Zusätzlich wird das Modul (Glas, Bild, Rückwand) mit Papierband verklebt.

 

Der/die Aufhänger werden angebracht.

 

 

 

 

 

 

Das Bild ist fertig.

 

 

 

 

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Wir bauen einen Schattenfugen – Rahmen

Häufig werden wir gefragt, wie denn ein Rahmen hergestellt wird. Deshalb zeigen wir heute die Herstellung eines Rahmens vom Auftrag bis zur Abholung.

Wir fertigen alle Rahmen in unserer Werkstatt. Dort befindet sich auch unser Lager.

Üblicherweise kommt der Kunde mit seinem Bild in unser Geschäft. Dort findet eine ausführliche Beratung statt. Es gibt für die Einrahmung und Bearbeitung eines Bildes immer sehr viele Möglichkeiten. Gemeinsam finden wir die beste Möglichkeit das Bild vorteilhaft zur Geltung zu bringen. In diesem Fall hat sich der Kunde für eine Schattenfuge entschieden. So kommt ein auf Leinwand gemaltes Bild hervorragend zur Geltung.

Die meisten der von uns angebotenen Rahmenleisten haben wir in unserer Werkstatt vorrätig.

 

 

 

 

 

 

Als nächstes werden die Leisten auf Maß zugeschnitten. Hierzu benötigt man eine Präzisionsgehrungssäge. Beim Zuschnitt kommt es auf Millimeter  und einen optimalen Schnitt an, damit die Gehrungen exakt passen.

 

 

 

 

 

Nach dem Sägen der vier Schenkel werden diese verleimt. Der Leim wird mit einem Pinsel aufgetragen.

 

 

 

 

Jetzt kommt wieder eine Maschine zum Einsatz.Die geleimten Schenkel werden in der Heftmaschine zusammengefügt, dort exakt ausgerichtet, dann werden pneumatisch, von unten, Heftklammern  in die Rahmenschenkel gepresst.

 

 

Nachdem alle vier Rahmenschenkel zusammengefügt sind wird nachgearbeitet. Die Kanten werden gefeilt.

 

 

 

 

 

Die Schnittkanten werden jetzt gesäubert und mit der Farbe des Rahmens bearbeitet.

 

 

 

 

 

Der Rahmen ist jetzt fertig. Nun wird das Bild eingepasst und montiert. Zunächst wird das Bild im Rahmen fixiert, dann wird vorgebohrt.

 

 

 

 

 

Dann geschraubt.

 

 

 

 

 

 

Das Bild ist fertig.

 

 

 

 

 

Wir haben oben die Einrahmung eines Leinwandbildes in einer Schattenfuge gezeigt. Darüberhinaus gibt es viele andere Möglichkeiten der Rahmung: mit Glas, mit Passepartout, mit Doppelpassepartout und, und……….

 

 

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Beratung

Zu einer ordentlichen Bildeinrahmung gehört unbedingt eine ausführliche Beratung. Viele Kunden haben grobe Vorstellungen wie das Bild letztendlich aussehen soll und kennen sich auch gut aus.Was wir aber auch oft erleben: der Kunde kommt in den Laden und hat ganz feste Vorstellungen, wie sein Bild eingerahmt werden sollte. O.k., schauen wir uns an! Und dann? Passt alles nicht! Die Farbe der Leiste harmoniert überhaupt nicht mit dem Bild. Passepartout farblich die Katastrophe! Da können wir dann schon helfend eingreifen. Bei der Vielzahl von zur Verfügung stehenden Leisten -ca. 2500 – und Passepartouts unterschiedlicher Farben und Stärken bringt Erfahrung und Kenntnis der Farbregeln  dann die wichtigen Impulse. So kann man dann ein Gesamtkunstwerk entstehen lassen. Dann muß auch über Glas gesprochen werden. Es gibt auch hier verschiedene Optionen: normales Fensterglas; Mattglas, welches eine Spiegelung verhindert. Oder Museumsglas! Dieses ist fast völlig entspiegelt; es bringt das Bild nahezu ohne Farbverlust zur Geltung. Oder ist das Bild möglicherweise ein, wie auch immer geartetes, Wertstück, welches zum einen konservatorisch gerahmt werden sollte und zum anderen auch ein spezielles UV-hemmendes Glas benötigt.

Manche Beratungen dauern dann leicht eine Stunde oder länger pro Bild. Muß nicht, kann aber.

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